Cookit Erfahrungsbericht nach 6 Wochen mit dem Cookit

Hallo liebe Leser,

seit nun gut 6 Wochen ist der Cookit von Bosch bei uns zuhause und verrichtet brav seine Arbeit.

Es wird Zeit, für einen ersten Cookit Erfahrungsbericht.

Vorweggenommen: Bei uns im Haus war jahrelang der TM5 sowie anschließend der TM6 im Einsatz. Als ich im September auf der IFA erfahren habe, dass Bosch ebenfalls eine kochende Küchenmaschine auf den Markt bringt, war ich direkt Feuer und Flamme.

Da mir das Produktdesign an sich deutlich besser gefällt und ich vom erweiterten Funktionsumfang angetan war.

So war schon damals direkt für mich klar, dass ich den Cookit ausprobieren will und so ist er dann auch am 16.06 bei uns eingezogen.

Erst mal auspacken…..

Was mir direkt beim Auspacken aufgefallen ist, dass Bosch sich hier wirklich unglaublich viel Mühe Design der Verpackung gegeben hat.

Auf dem Karton selbst steht in großen Lettern „Hallo, ich bin zu Hause“.

Beim Auspacken gab es dann noch als nette Zugabe, neben dem Umfangreichen Zubehör, ein Satz Klebestreifen zum Beschriften für z.B. Marmeladengläser oder Ähnliches. Ich hoffe mal sehr, dass Bosch hier zukünftig diese frei verkäuflich über den Onlineshop anbietet. ?

Die Einrichtung vom Cookit ging sehr schnell von statten und stelle für uns keine wirkliche Herausforderung dar.

Man wird komplett durch das Menü geführt und hat einen Schritt-für-Schritt Anleitung, wie das Gerät an das heimische WLAN sowie an Home Connect anzubinden ist.

So war das ganze Prozedere nach nicht mal 5 min abgeschlossen und der Cookit verbunden.

Wer dies übrigens nicht will, kann den Schritt auch überspringen.

Wichtig hierbei ist aber zu erwähnen, dass dann keine Softwareupdates geladen werden und man nur au die 140 installierten Rezepte auf dem Cookit Zugriff hat. Alle weiteren Rezepte findet man in der Home Connect App und kann diese auf den Cookit übertragen.

Wir haben uns dann zuerst mal durch die geführten Rezepte probiert und bisher hat uns alles geschmeckt und es ist auch alles gelungen.

Hier muss man aber fairerweise zugeben, dass die Arbeitsabläufe noch etwas Luft nach oben haben. Bei der Konkurrenz ist alles etwas besser abgestimmt und würde ich mich strickt an das halten, was der Cookit mir sagt, hätte ich am Ende doch einiges an Schüsseln und Teller zu Spülen. Aber man denkt ja mit und ich schau mir das Rezept vorher in der Home Connect App an und schibble bei Bedarf dinge vorher mit den Reiben und lege Sie mir auf das große Schneidebrett von Ikea ? da diese Zutaten in einem Arbeitsschritt ja sowieso verarbeitet werden.

Wieso wir uns jetzt dann tatsächlich für den Cookit entschieden haben und unser Thermi ein neues zuhause gefunden hat?

Mir gefällt die Art des Kochens im Cookit besser als bei der Konkurrenz. Tatsächlich hat man hier wieder mehr das Gefühl von Kochen und nicht das stupide ausführen von Schritten. Natürlich geht das auch alles bei der Konkurrenz aber der Mensch ist ja bekanntlich Faul ….. Es macht einfach unglaublich viel Spaß im Cookit eigene Rezepte auszuprobieren und durch das Umfangreiche Zubehör erhählt man, meiner Meinung nach, auch bessere Ergebnisse da nicht alles zu einem Einheitsbrei geschnitten wird.

Zusätzlich ist es mir weiterhin unbegreiflich, wieso im Thermomix die 160°C nur im Guided Cooking genutzt werden darf, laut Vorwerk aus Sicherheitsgründen was ich so natürlich hinnehme, das hat Bosch aber definitiv besser gelöst und ich darf hier frei entscheiden, wie ich meine Hähnchenbrust anbraten will.

Durch die Form und die Größe des Topfs kann ich hier auch tatsächlich drei Hähnchenbrüste á 300 Gramm ohne Probleme anbraten, was mir besonders gut gefällt.

Zusammengefasst bietet der Cookit für uns mehr Vorteile im Bereich des Kochens als andere Geräte und für unsere persönlichen Präferenzen ist dieser besser geeignet. Es gibt ein paar Dinge die Bosch hier noch dringend verbessern muss, es ist aber nichts was man nicht durch ein Softwareupdate oder Zubehör behebe kann und wirkliche Kinderkrankheiten sind uns bisher nicht aufgefallen.

Anbei nochmal in Stichpunkten was uns gefällt und was man verbessern kann:

Positiv:

  • Größeres Volumen des Topfes von 3L
  • Temperaturen bis 200 °C auch im freien Modus
  • Rezepte in Home Connect wachsen wöchentlich und sind kostenfrei
  • Für uns das Gefühl von wir Kochen
  • Der Cookit kann ohne Deckel wie ein normaler Topf betrieben werden
  • Es sind 2 Raspelscheiben im Lieferumfang dabei, weitere Scheiben sind im Onlineshop erhältlich
  • Durch das Zubehör kann man kreativer arbeiten

Negativ:

  • Die geführten Rezepte können im Arbeitsablauf etwas optimaler gestaltet werden
  • Beim sogenannten Turmkochen, sprich Garkorb im Topf + Baroma oben drauf, kann im Topf selbst nicht gerührt werden, hier wäre ein kleiner Rührer als Zubehör wünschenswert, das hat die Konkurrenz besser gelöst
  • In der Home Connect App gibt es aktuell keine Einkaufsliste / Wochenplaner -> wurde von Bosch aber schon bestätigt und befindet sich aktuell in der Entwicklung
  • Mahlen kann der Bosch Cookit nicht, was für uns aber kein Nachteil ist, da wir diese Funktion auch nicht im Thermomix genutzt haben. Hierfür haben wir einen guten Kaffeevollautomaten und unser Mehl sowie Puderzucker kaufen wir Küchenfertig im Supermarkt

Fazit:

Ich hoffe ich konnte Euch so ein wenig weiterhelfen und euch Eventuell eine Kaufentscheidung erleichtern. Wir sind weiterhin total Feuer und Flamme vom Cookit und sind gespannt, was Bosch noch alles rund um den Cookit plant. Generell sollte man sich bewusst machen, wofür man das Gerät bei sich zuhause nutzen möchte. Man kann hier nicht generalisiert sagen, dass der Cookit oder der Thermomix besser ist. Bosch hat es aber erstmals als einziger Hersteller geschafft, auf Augenhöhe zu sein und man sollte seine persönlichen Präferenzen berücksichtigen.

Habt Ihr bereits einen Cookit und was sind eure Erfahrungen mit dem Gerät?

Ihr wollt mehr über den Cookit erfahren? Dann schaut einmal bei uns auf der Website im Menü “Cookit” vorbei oder Besucht die Website von Bosch.

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6 Antworten

  1. Guten Morgen, habt ihr auch noch andere Geräte, wie z.B. einen Magimix? Ich glaube gelesen zu haben, dass das Zerteilen kleinerer Mengen im CookIt schwierig ist, deshalb macht er eben nicht unbedingt alle Geräte überflüssig, was auch gar kein Problem ist. – Ich überlege stark einen CookIt anzuschaffen. Habt ihr TM Rezepte damit probiert und kann man sie 1:1 umsetzen?

    1. Hey Angelika,

      aktuell haben wir nur den Cookit im Einsatz und sonst kein weiteres Gerät. Kleine Mengen gehen bedingt (durch das größere Volumen des Topfs + Form), du kannst im Cookit auch locker z.B. 40 Gramm Ingwer und eine Chilischote zerkleinern, mit dem Spatel runter schieben und nochmals zerkleinern, ähnlich wie im Thermomix.

      Das Funktioniert bisher sehr gut und wir haben dort keine signifikanten Unterschiede entdeckt – wir sind ein 2 Personen Haushalt.

      Wir haben bisher einige Rezepte aus Cookidoo im Cookit nachgekocht, da wir das Abo noch bis nächstes Jahr haben. Die Stufen sind nicht gleich und man muss sich was rantasten, wenn man einmal den Dreh raus hat, geht es aber wirklich schnell von der Hand und durch den durchsichtigen Deckel hast du beim Cookit zum Glück immer in Sicht, was das Gerät gerade macht.

  2. Wir haben aktuell noch einen Kitchen aid cookprocessor. Leider hat er wie wohl viele nach 3 Jahren das Problem, dass die Antriebswelle kaputt geht. Wir werden das Ersatzteil nicht teuer nachkaufen sondern liebäugeln mit dem TM oder Cookit. Kann man den Cookit auch so einfach reinigen wie den TM? Muss man wie beim Cookprozessor erst den Dichtungsring mit Gewalt und viel Mühe in den Deckel friemeln? Das war für mich ein tägliches Ärgernis. Die Cookit würde mich auch durch die Reiben und das Zubehör reizen.

    1. Hey Maria,

      das tut mir natürlich leid zu hören, dass dein Cookprocessor von Kitchen Aid nach so einer kurzen Zeit schon defekt ist.

      Generell gestaltet sich die Reinigungen des Cookit sehr einfach. Alle Teile, ausgenommen das Hauptgerät natürlich, sind Spülmaschinengeeignet.
      Der Topf hat mittig eine Antriebswelle, die per Schraubverschluss unter dem Topf entfernt werden kann, um so z.B. auch hartnäckige Teigreste zu entfernen. Ich kann das alles tatsächlich mit einer Hand machen, bis auf das erneute festdrehen des Schraubverschlusses, da brauch ich dann doch zwei Hände, um die Antriebswelle dabei festzuhalten.

      Da der Topf ein einwandiger Edelstahltopf ist, kann man diesen auch problemlos mit einem Topfschwamm reinigen.

      Generell kann ich dir da nur die Expertenberatung ans Herz legen. Die dauert meistens online so 1 1/2 Stunden und ist vom Konzept her nicht mit Vorwerk vergleichbar. Wir erklären dort wirklich das Gerät, wie alles funktioniert und was dabei ist, komplett ohne Zwang und Verkaufsshow. Als Dankeschön dafür, dass du uns zugehört hast, gibt es dann sogar noch 75€ Rabatt auf das Gerät.

      Sofern du mal Interesse an solch einer Beratung hast, kannst du dich natürlich auch gerne per Mail an mich unter

      Yasin.Schwederski@cookit-kitchen.de

      wenden oder über die Webseite z.B. unter Cookit Erleben schauen, wer von uns drei aus deiner Nähe kommt. Wir bieten natürlich neben der Onlineberatung auch ein Live Cooking an, sofern du einen Experten im Umkreis hast.

      Liebe Grüße aus Bonn

      Yasin

  3. Ich habe den Cookit seit ein paar Wochen und habe bisher hauptsächlich die geführten Rezepte ausprobiert. Meine Zufriedenheit hiermit hält sich allerdings in Grenzen. Die Rezepte sind oft sehr umständlich und bringen kaum Arbeitserleichterung. Das setzt die Maschine in keiner Weise herab, denn die Funktionen sind sehr gut, ebenfalls die Automatikprogramme, mein Mürbteig wird besser als im TM. Für die geführten Rezepte gibt es von mir nur eine 4. Ich hoffe, da tut sich was.

  4. Wir haben den Cookit seit ein paar Wochen und sind sehr zufrieden. Manche Rezepte sind etwas umständlich, da könnte man während der Wartezeit schon schneiden, wird aber nicht genannt. Deshalb lese ich mit nun immer vorher alles durch, damit ich weiß was wann geschnitten sein muss. Beim 3D Rührer zum Beispiel beim Anbraten oder wenn eine größere Menge im Topf ist ( gestern Chili) bleibt viel am Rührer hängen und verteilt sich nicht gleichmäßig. Auf den Deckeln die Symbole waschen sich beim Abspülen bereits weg. Ansonsten sehr zufrieden. Wäre kein Hinderungsgrund, ihn nochmals zu kaufen. Hoffe auf Verbesserung, die dann auch für ältere Geräte gelten und nicht wie bei Vorwerk, dass es zu häufig komplett neue Töpfe gibt.

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