Cookit vs Thermomix

Cookit vs Thermomix

Ihr lieben,

heute möchte ich mich mal an eine Frage heranwagen, die ich wirklich zu 99% in jeder Beratung gestellt bekomme: “Cookit oder Thermomix? Welches Gerät ist besser?”.

Um es direkt vorweg zu sagen: Die Frage kann ich nicht beantworten, da beide Geräte für mich Stärken aber auch Schwächen haben. Ich komme selbst von Thermomix und hatte sehr lange den TM5 sowie den TM6 in der Küche, bevor ich vor 3 Jahren auf den Cookit gewechselt bin.

Ich persönlich würde meinen Cookit nie wieder hergeben, und ich war schon damals so begeistert von dem Gerät, dass ich selbst Berater geworden bin.

Letztendlich muss jeder für sich selbst entscheiden, welches Gerät besser zu seinem Leben passt. Ich versuche aber in diesem Beitrag die Vor- sowie Nachteile beider Geräte zu beleuchten.

 

Design und Bedienung:

Der Thermomix von Vorwerk ist ein wahrer Klassiker und bekannt für sein elegantes Design. Er besteht aus einem Mixbehälter mit integriertem Heizelement und einem Touchscreen-Bedienfeld. Das Gerät ist intuitiv zu bedienen und bietet eine Vielzahl von voreingestellten Programmen für verschiedene Zubereitungsschritte.

Der Cookit von Bosch hingegen zeichnet sich durch sein modernes und kompaktes Design aus. Er verfügt über ein großes Touchscreen zur Steuerung. Die Bedienung ist ebenfalls einfach und benutzerfreundlich und wirkt auf mich deutlich moderner.

 

Funktionalität und Leistung:

Der Bosch Cookit und der Vorwerk Thermomix sind zwei Spitzenmodelle auf dem Markt der Multifunktionsküchenmaschinen, die mit einer Vielzahl von Funktionen und Features aufwarten. Beide Geräte ermöglichen das Zubereiten von Mahlzeiten auf einfache und zeitsparende Weise.

Sowohl der Bosch Cookit als auch der Vorwerk Thermomix TM6 sind wahre Alleskönner in der Küche. Sie können nicht nur mixen und zerkleinern, sondern auch kneten, kochen, dämpfen und vieles mehr.

Bei der Erreichung der maximalen Temperatur gibt es jedoch Unterschiede!

Der TM6 erreicht 160°C, wohingegen der Cookit bis 200°C schafft, was für deutlich bessere Röstaromen sorgt.

Ebenso bietet der Cookit ein deutlich größeres Topfvolumen von bis zu 3 l, während der TM6 nur 2,2 l schafft. Habt ihr also mal Besuch oder kocht für die ganze Familie, bekommt ihr im Cookit deutlich mehr Menschen satt.

 

Rezept- und Zubehörvielfalt:

Eines der größten Faktoren für mich, zu wechseln, war tatsächlich das Abo-Modell von Vorwerk.

Geführte Rezepte gibt es dort nur im Cookidoo-Abo (48€ im Jahr). Dies mag zwar nicht viel klingen, aber man muss sich eben bewusst sein, dass man das Guided-Cooking (abgesehen vom Grundkochbuch) nur dann nutzen kann, wenn man dieses Abo abschließt.

Berechnet man dann mal eine durchschnittliche Nutzungsdauer von 8-10 Jahren, kommt da einiges an Geld zusammen, das man nur für ein Abo ausgibt.

Ein weiterer Negativ- und Nervfaktor: Die 160°C erreicht der TM6 nur im geführten Modus, sprich bei Guided-Rezepten!

Hier muss man sich dann zwangsläufig an die Mengenangaben halten, da der TM6 sonst nicht weiterarbeitet. Beim Starten des Vorgangs wird nochmal gewogen. Werden dann anstelle der 200 g Zwiebeln 600 g in den Mixtopf gegeben, quittiert der TM6 seinen Dienst. Das hat mich wirklich maximal gestört und für sehr viel Frust gesorgt.

Beim Cookit sind generell alle Rezepte kostenfrei. Jeden Freitag kommen neue hinzu, und diese können per App auf den Cookit geladen werden. Es gibt kein Abo! Alles ist kostenlos, und auch im freien Kochen kann bis 200°C gearbeitet werden. Ohne Zubehör ist dies sogar ohne Deckel möglich, wie bei einem normalen Kochtopf. Für mich also maximale Freiheit beim Kochen.

Ein anfänglicher Kritikpunkt war immer die Anzahl der Rezepte. Wenn man bedenkt, wie lange Vorwerk mit dem Thermomix auf dem Markt ist, ist es nicht verwunderlich, dass es deutlich mehr Rezepte für den TM gibt als bei Bosch.

In den letzten 3 Jahren hat Bosch aber ordentlich nachgeholt, und jeder sollte genügend Rezepte zum Kochen finden.

Beim Zubehör ist der Cookit deutlich umfangreicher als der TM. Im Lieferumfang ist neben Messer, 3D-Rührer, Zwillingsrührbesen noch der Zerkleinerungsaufsatz, der den Cookit in eine waschechte klassische Küchenmaschine verwandelt. Vorwerk hat hierzu den Gemüse-Styler auf den Markt gebracht, der aber leider extra kostet und nicht im Lieferumfang enthalten ist.

Für mich persönlich ein Vorteil für den Cookit.

Durch das wechselnde Zubehör des Cookits bekommt man meiner Meinung nach auch deutlich bessere Ergebnisse hin. Zutaten behalten ihre Struktur und sehen ansehnlich und appetitlich aus.

 

Fazit:
Es ist also nicht so einfach zu sagen, ob der Bosch Cookit oder der Thermomix TM6 von Vorwerk besser ist, da es von deinen persönlichen Vorlieben und Kochgewohnheiten abhängt. Die beiden Küchenmaschinen bieten jeweils verschiedene Funktionen und Eigenschaften.

Der Bosch Cookit bringt einige neue Funktionen mit sich, die der Thermomix nicht hat, wie zum Beispiel das Raspeln, Hobeln und Braten bis 200°C.

Ich kann dir hier an dieser Stelle nur raten, dass du dir beide Geräte intensiv anschaust. Ein Pluspunkt ist definitiv, dass du dir z. B. einen Berater von Bosch sowie auch von Vorwerk ins Haus holen kannst und dir beide Geräte vorführen lassen kannst.

Ein weiterer Vorteil beim Cookit ist die Möglichkeit, ihn 30 Tage zu testen!

Ich persönlich liebe meinen Cookit und er hat für mich so viele Vorteile, dass ich ihn freiwillig nicht mehr hergeben werde. 

Sofern du ein Gerät haben willst, mit dem du tolle und vor allem unterschiedliche Ergebnisse beim Kochen erzielen möchtest, rate ich dir ganz klar zum Cookit.

Wer übrigens ein etwas unabhängigeren Test lesen möchte, sollte sich den sehr aktuellen Bericht von IMTEST anschauen, auch dort hat der Cookit die Nase vorn. 

In der letzten Ausgabe von Stiftung Warentest ist der Cookit Testsieger. 

Euer Cookit Berater

Yasin

 

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2 Antworten

  1. Ich habe den TM bei einer Vorführung kennen gelernt und fand das Gerät schon gut.

    Da ich mich vor kurzem für eine neue Küche mit Boschgeräten eingerichtet hatte, war das ein Muss mir den Cookit bei einer Videovorführung und dann vor Ort mit einem Berater anzuschauen.

    Der Dampf, der nach oben zieht, hat mich gestört. Dafür habe ich auch eine Lösung auf einem kleinen Tisch vor dem Fenster gefunden.

    Auf dem Campingplatz, wo ich von Juni bis August bin, habe ich jetzt wlan und es klappt auch super.

    Der einzige Nachteil ist, dort muss ich von Hand spülen und das nervt.

    Da versuche ich einige Schritte von Hand zu machenum nicht so viel zu spülen. Also mir gefällt das Gerät und ich probiere ständig aus und koche bis jetzt nicht doppelt sondern immer etwas anderes.

    Ich koche seid dem 20. Lebensjahr und bin jetzt 63. Liebe Grüße Heidi

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